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Martin Spengler & die foischn Wiener / Gesangskapelle Hermann

Die Lieder von Martin Spengler & die foischn Wiener tanzen wieder! Sie tanzen mehr denn je! Sie jubilieren und raunzen, schmeicheln und schimpfen. Sie wärmen und verletzen. Und vor allem: Sie überraschen! Musik der Welt im Sound Wiens, Souliges Singer-Songwritertum, das stilistisch zwischen Wienerlied, Blues, Jazz, Pop, Walzer und Bossa Nova keine Grenzen mehr aufbaut. Musik, die ihre Wurzeln, wie der Jazz und seine Kinder, tief im 19. Jahrhundert hat, beim Blues eines Franz Schubert etwa. Mal verletzlich, fast zerbrechlich, meist groovend wie die Hölle, mit einem großen Juhu das Leben und die Liebe feiernd. Das ist auch zuweilen komödiantisch, kraftmeierisch, doch niemals derb und immer von einer ungeheuren Brillanz der Sprache, von einer Feinheit im Detail durchdrungene Wiener Weltmusik! 

Neben Martin Spengler verstärken ganz wunderbare MusikerInnen die foischn Wiener: Da wäre gleich einmal Manuel Brunner, der E- und Kontrabass u.a. am Gustav Mahler Konservatorium und bei Albert Kreuzer und Willi Langer an der Universität für darstellende Kunst in Wien studiert hat und neben seinen musikalischen Engagements derzeit an der Musikschule Gänserndorf unterrichtet. Wenn er loslegt, gesellt sich der Groove zum Wienerlied und das nur scheinbar im Hintergrund! Manuela Diem ist die Überstimme. Ursprünglich im RNB und Soul zu Hause sind ihre Interpretationen des Wiener Blues einmalig authentisch und mit so viel Kraft und Klarheit, dass spätestens dann, wenn sie singt, im Publikum Gänsehaut garantiert ist. Sie studierte u.a. am Gustav Mahler Konservatorium und unterrichtet Gesang. Marko Zivadinovic´s musikalische Ausbildung beruhte gleichermaßen auf klassischer wie moderner Musik und führte ihn quer durch Europa: von Serbien in die Slowakei bis nach Deutschland. Im Zuge von internationalen Projekten (u.a. mit Nenad Vasilić, Roland Neuwirth & Extremschrammeln und Alegre Corrêa) bereiste er die Welt. Heute arbeitet er als freischaffender Akkordeonspieler, Komponist und Produzent und ist Leiter der Musikschule tonort.

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Nun ist schon einige Zeit vergangen, seitdem die Gesangskapelle Hermann erstmals ausgezogen ist, um die Welt mit ihrem betörenden Mundartgesang zu einem glücklicheren Ort zu machen.
Obgleich das mit der ganzen Welt wohl doch ein paar Nummern zu groß für die 6 Herren geraten ist, sind sie keinesfalls untätig gewesen.
Mehr als 100 Konzerte in den vergangenen Jahren – von der Rinderversteigerungshalle über Porgy & Bess bis zum Wiener Musikverein – zeugen von einer durchaus vorhandenen Abenteuerlust und einer ordentlichen Portion Pioniergeist.
Und während sich die Gesangskapelle oftmals um Kopf und Kragen sang, blieben im Publikum die wenigsten Augen trocken. Wer sich jetzt eine auf Hochglanz polierte, mit Schenkelklopfern gespickte Show erwartet, wird aber wahrscheinlich enttäuscht werden.
Mit geradezu stolz vor sich her getragener Schüchternheit werden die ganz und gar nicht harmlosen Texte geträllert und niemand dabei verschont.
Drei Alben voll mit Songs, von denen viele – wie Knedl, Wegana, Drawig oder Fesbuk – bereits Kultcharakter besitzen, sind bislang entstanden und machen große Lust auf mehr. Wurde übrigens an dieser Stelle schon erwähnt, dass die wohl schönste Volksmusik-Boygroup auch hervorragend singen kann….

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Programme von Martin Spengler & die foischn Wiener / Gesangskapelle Hermann:

Es könnt oba a ois gaunz aundas sein / Alles Tango