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Lisa Fitz

LISA FITZ ist die erste Frau in Deutschland, die Solo-Kabarett mit eigenen Texten präsentierte und zeitgleich mit Marianne Mendt den Dialektsong populär machte.

Sie war regelmäßiger Gast in Dieter Hildebrandts Scheibenwischer, allen aktuellen  Kabarett-TV-Sendungen und Talkshows, die erste Nachfolgerin von „Hüschs Gesellschaftsabend“ beim SR, den später dann Richard Rogler und Alfons moderierten. Als Schauspielerin spielte sie viele Hauptrollen in Fernsehfilme und Serien (u.A. „Die Gerichtsmedizinerin“ RTL/2005).

Lisa Fitz studierte Musik, Ballett, Schauspiel und klassische Gitarre, bevor sie nach vielen Auftritten ihre ersten Soloprogramme in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft präsentierte. Dem breiten Publikum wurde sie durch Auftritte in Fernsehshows, TV-Filmen und Kabarett-Sendungen bekannt. Auf der Bühne steht Lisa seit dem 10. Lebensjahr. Seit 1981 wesentlich an der Entwicklung des deutschen Kabaretts beteiligt, präsentierte sie als erste Frau in Deutschland Soloprogramme mit eigenen Texten. Zahlreiche Engagements folgten als Schau-spielerin auf der Bühne und in Filmen. Sie wurde u.A. mit dem Deutschen Kleinkunst-preis, dem Bayrischen Kabarett-Ehrenpreis, dem Sigi-Sommer-Taler und der Ludwig-Thoma-Medaille ausgezeichnet. Lisa Fitz hat die Frauenbewegung in Deutschland nachhaltig beeinflusst und unterstützt. Eine ihrer Stärken war dabei seit jeher der Humor.

 Ungleichheiten in der gesellschaftlich-sozialen Stellung von Mann und Frau deckt sie mit Witz und Ironie - bissig, jedoch ohne Verbissenheit oder Frustration - auf.

Lisa Fitz ist als Freigeist bekannt für liberale Gesin-nung, d.h. dafür, überparteiliche und überkonfessio-nelle Satire zu schreiben, trotzdem aber politisch Stellung zu beziehen.

In 40 Jahren Kabarett mit über 3000 Soloabenden sahen ihre Shows über 3 Mio. begeisterte Zuschauer und bilden eine große Fangemeinde in BRD, Österreich und der Schweiz.

Eine Besonderheit ihres Kabarett-Stils ist, tiefe Weis-heiten mitunter in einer volksnahen Sprache zu ver-stecken, so dass sie von der Form her leicht verdau-lich wirken, wenn auch der subversive Inhalt oft im Halse stecken bleibt und nicht so leicht zu schlucken ist.

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