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Trio Lepschi & Martin Spengler & Die foischn Wiener

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Martin Spengler: Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Martin Spengler stammt als direkter Nachfahre des Mundschenks des Bischofs von Würzburg, Georg Spengler (1050 - 1090) logischerweise zum einen aus einer südungarischen Weinbauernfamilie (Was man seiner Musik anhört) und zum anderen von oberösterreichischen mehr Klein- als Gro§bauern (was man ihm anhört) ab und fiel vor fast 20 Jahren von Westen her in die Gro§stadt ein. Somit fehlt ihm zum echten Wiener nur mehr die böhmische Gro§mutter, was seiner Meinung nach durch eine obersteirische Oma mehr als wettgemacht wird (Dampfnudeln statt Buchteln halt) Nach nicht abgebrochenen Germanistik und Musikstudien (Was ihn als Rock n`Roller ein bisserl Authentizität kostet) schlägt er sich in der Folge durch die Niederungen der Gebrauchsmusik, um mit ungefähr zwanzigjähriger Verspätung vollgesogen mit Blues, Soul und Jazz im Wienerlied sein musikalisches und textliches Daheim zu finden, ein Zuhaus, das wie jede Heimat natürlich da ist, um es immer wieder zu verlassen und dahin zurück zu kommen, es in Frage zu stellen und mit anderen möglichen Daheimaten zu vergleichen. Denn Umwege erhöhen noch immer die Ortskenntnis.

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