Samstag, 03.06.
19:30
Wien Premiere
Rolf Miller
Wenn nicht wann, dann jetzt!

Rolf Millers 8. Programm! Spätestens mit "Kein Grund zur Veranlassung" und "Tatsachen" gelingt der endgültige Durchbruch - mit "Primär" und "Obacht" kann der brilliante Satiriker nicht nur anknüpfen, sondern noch mehr Publikum erreichen - und mit "Wenn nicht wann, dann jetzt!" wird Rolf Miller eines mit Sicherheit erneut schaffen: elegant stolpernd den Elefanten im Raum zu umgehen. Denn das ist seine Figur: stur wie ein Sack Zement - was nur dank seines Humors erlaubt sein kann. Grandios ignorant, vital dumpf und komplett halbwissend.
Wie immer gibt der Comedian stoisch genau den Fels in der Brandung, der mit Zuversicht wegschaut, vollmundig zu wichtigen Themen alles und dabei garantiert nichts sagt; und natürlich alles be-merkt, nur nicht das eigene Scheitern.
Je mehr um ihn herum alles zusammenbricht, desto mehr können wir nicht fassen, wie dieser Gockel nicht merkt, was los ist.
"Er merkt’s einfach nicht", würde man im echten Leben sagen. Zum Glück bleibt dieses gemeingefährliche Vehikel auf einer Bühne.
"Konträrfaszination" sagte einst Roger Willemsen dazu: der Betrachter kann herabschauen, wenn er das Dschungelcamp sieht, und sich deshalb ergötzen. Konträr zum Täter. Miller gelingt aber der "schmale Spagat", wie er es falsch nennen würde; das Vorführen seiner Figur einerseits, aber auch darin spiegelnd unser eigenes Versagen andererseits, darzustellen; zum Glück mit seinen Registern der kaum überhöhten Satire, mit eben genau der Leichtigkeit, die wir von ihm kennen - und deshalb gar nicht gleich bemerken, wie er den Elefanten zumindest betäubt: "…wenn nicht wann, äh dann …jetzt…also äh… vom Ding her…praktisch.."
Es genügt nicht sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein sie auszudrücken Teil 8!!!

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Freitag, 09.06.
19:30
Landstreich Plus
Wir stimmen zu!

Wir von Landstreich waren immer dafür. Nie dagegen. Und wenn wir einmal dagegen waren, dann nur weil wir ja prinzipiell dafür gewesen wären. Dagegen sein ist uns zu einfach. Daher stimmen wir zu. Zuhause. Woanders. Und im Netz sowieso. Täglich!
In den 1990er Jahren des vergangenen Jahrtausends begann Landstreich als studentischer Zeitvertreib mit eingebauter Bargeldausschüttungsfunktion. Danach reifte Landstreich langsam zur Kultband irgendwo zwischen neuer Volksmusik, Musikkabarett und Weltmusik. 2003 verliehen die Weitsichtigsten unter den deutschsprachigen Radiojournalisten Landstreich den „Salzburger Stier“.
Und wir mussten nicht einmal zustimmen.
Ab 2005 waren alle Bandmitglieder dafür, die Band aufzulösen. 2016 kehrte sie einstimmig für eine „vorübergehende Auferstehungstour“ zurück und spielte unter anderem bei den Wiener Festwochen und im Konzerthaus Wien. Seither stimmen wir uns alle paar Jahre ab, wann die nächste kleine Tour mit alten und neuen Songs stattfinden soll. 2023 ist es wieder so weit. Und wenn alle zustimmen, gibt es diesmal sogar eine Live-CD-Aufnahme!

Johanna Kugler, Geige & Gesang
Christof Spörk, Klarinette & Gesang
Krzysztof Dobrek, Akkordeon
Gerhard Draxler, Kontrabass & Gesang

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Samstag, 10.06.
19:30
Wiener Brut & Trio Lepschi
Die Wiener Brut auf Lepschi (Doppelkonzert)

Nach dreizehn Jahren, unzähligen Vierterln und Lockdowns trifft die Bagage vom Trio Lepschi endlich auf die Brut von Wiener Brut. Nacheinander jedenfalls, aber wer weiß, vielleicht auch ein bisserl miteinander. Simmering-Kapfenberg wird ein Lercherl dagegen gewesen sein!

Wiener Brut

Mit „Was morgen is“ legt die Wiener Brut im Oktober 2022 ihr viertes Album vor. Die Wiener Brut besingt voller Lebenserfahrung das Kind in uns. Sie empfiehlt die Sterne vom Himmel zu holen, statt das Ende der Welt herbeizubeten. Sie lädt ein, im Gras zu liegen, statt ins Gras zu beißen. Sie installiert sich einen Schrittzähler, statt ung'sund auf den Schrittmacher zu warten. Als in die Jahre gekommene Yoko Ono von Erdberg hupft sie zur Friedensbewegung ins Bett, statt zuhause auf der Waage herumzustehen.
Egal, wie wacklert sich uns die Welt auch darstellt, das neue Album lädt mit seinen augenzwinkernd nachdenklichen Liedern zum mutigen Sprung ins Ungewisse.

Trio Lepschi - Daumois

Früher war bekanntlich alles besser, auch die Zukunft. Das hat schon der große Karl Valentin erkannt.
Die Herren vom Trio Lepschi werden regelrecht nostalgisch, wenn sie das verlorene Paradies besingen – dieses einstige Elysium, in dem es keine Lügen, keine Habsucht, keine Kriege oder Seuchen gab, dieses gesegnete Arkadien, in dem auf Erden noch Gerechtigkeit und Frohsinn herrschten und in dem sie selbst noch jung und schön und saftig waren.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Das hat ja schon der große Cicero erkannt.
Und deshalb schaffen sich die Herren kurzerhand ihr eigenes musikalisches Schlaraffenland, in dem neben den obligaten Säufern, Zuhältern und Spekulanten auch ein sprachbegabter Hund und ein verliebter Wanderer zu Wort kommen.

Homepage von Wiener Brut

Weitere Informationen zu Wiener Brut

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Sonntag, 11.06.
19:30
Gery Seidl
beziehungsWEISE

Nie ist nix.
Trügerisch der Anschein, dass heute einmal so ein Tag ist, der ereignislos vor sich hin chillt…
Du wiegst dich in scheinbarer Sicherheit, bis – Patsch - die Türe aufgeht und sich deine Welt plötzlich im rechten Winkel dreht. Leider ist es aber kein Lottogewinn, der da von draußen hereinkommt, kein Onkel aus Amerika und keine Einladung zur Brieflos-Show.
Es ist das ungeschminkte Leben in Form von Herrn Tulpe, von Urli, der längst vergessenen Schwägerin Iris, einem Nachbarn mit Lokführermütze, einer riesengroßen Idee und einem glücklichen Zufall.
Und schon sind wir mitten in einer rasanten Geschichte. Leben eben.
Sicher nicht dabei ist der Delphin auf seinem Fahrrad.
Aber der hat ohnehin ganz anderes zu tun.

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Montag, 12.06.
19:30
Alex Kristan
50 Shades of Schmäh

Alex Kristan ist 50 geworden, oder wie der Optimist in ihm sagt: „Das erste Lebensdrittel ist vorbei.“ Und weil der Tatendurst trotzdem immer noch größer ist als der nächtliche Harndrang, nimmt er diesen „Runden“ zum Anlass, um sich mit einem neuen Soloprogramm zu beschenken. Denn wenn man sich von heute auf morgen plötzlich in der Zielgruppe 50+ als sogenannter Best Ager wiederfindet, hilft nur Schmäh gegen das Blei in den Beinen und das Silber in den Haaren.
Angeblich soll ja 50 das neue 30 sein. Oder gilt das nur fürs Ortsgebiet? Auch wenn 22 Uhr das neue Mitternacht wird, muss die neue Hautpflege noch lange nicht Voltaren statt Nivea heißen. Es zahlt sich immer noch aus Haltbarmilch zu kaufen. Diätpläne schmieden, Haare färben, Zähne bleichen, das alles ist etwas für Pop-Up-Senioren, die Kraut-Funding als Entgiftungskur sehen. Sein Motto hingegen ist: „vernünftig ist wie tot, nur vorher“ und lässt die Rotzpipn wiederauferstehen.
Genau an dem Scheitelpunkt im Leben, der sich zwischen gepflegt aussehen und gepflegt werden abspielt, stellt man sich die Frage, ob früher wirklich alles besser war und wenn ja, warum nicht? Kurzsichtigkeit wird jetzt mit Weitblick kompensiert und solange die Torte noch teurer ist als die Kerzen drauf, ist man ohnehin nicht alt.
Alex Kristans Alter Egos begleiten ihn natürlich auch auf dieser Reise und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die wirklich wesentlichen Fragen im Leben eines Mannes im angeblich besten Alter geht. Es ist ein Start-Up in einen neuen Lebensabschnitt, in dem Gicht oder Wahrheit gespielt wird. Und die Wahrheit ist, er ist 42 netto, also exklusive Mehrwertsteuer. Älterwerden ist etwas sehr Schönes. Vor allem in Anbetracht der Alternative.

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Donnerstag, 15.06.
19:30
Michael Buchinger
Ein bisschen Hass muss sein

Michael Buchinger ist zurück! In seinem zweiten Bühnenprogramm heizt der Influencer und Entertainer seinem Publikum mit brandneuem Hass ein. Denn wie wir alle wissen, kann man nicht nur von Luft und Liebe leben: Zu einem guten Leben gehört natürlich auch eine gehörige Prise Zorn. Wer lauscht schon gerne glücklichen Menschen, die über Regenbögen, Sonnenblumenfelder und andere langweilige Dinge philosophieren, die sie von ganzem Herzen lieben? Niemand!
Kein Wunder also, dass Buchingers legendäre „Hass-Liste“ seit 2013 das Internet begeistert und nun endlich auch LIVE auf der Bühne zu erleben ist. Von Leuten, die lauthals im Kino quatschen, über aggressive Bio- Liebhaber, die dir ekelerregende „Kichererbsen-Kekse“ unterjubeln wollen, bis hin zu jenen Artgenossen, die Gnocchi als „Knotschi“ aussprechen, ist niemand vor seinem Hass sicher.
Gespickt mit persönlichen Anekdoten aus seinem wilden Leben, schildert der Comedian die zahlreichen kleinen Situationen des Alltags, die uns so häufig auf die Nerven gehen. Ein Abend zum Mitärgern und Mitlachen, der mal wieder bestätigt, was Michael Buchinger schon lange weiß: Ein bisschen Hass muss sein!

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Freitag, 16.06.
19:30
Science Busters
Planet B

Die Kelly Family der Naturwissenschaften feiert: 15 Jahre Wissenschaft im rosa Trikot. 15 Jahre Kunststoffnippel im Dienst der Aufklärung. Eigentlich könnten sich die Science Busters zum Jubiläum zurücklehnen und die Glückwünsche genießen.
Doch sie schauen nur kurz zurück. Denn als schnelle Eingreiftruppe der Wissenschaft haben sie noch jede Menge Arbeit vor sich. Und machen sich auf die Suche nach PLANET B. Peer reviewed, mit funktionierenden Experimenten, echten Wissenschaftlern und selber erfundenen Witzen.
MC Martin Puntigam (Kabarettist & Univ. – Lekt. Uni Graz), Dr. Florian Freistetter (Astronomie) und Dr. Martin Moder (Molekularbiologie) erklären und zeigen:
Wie lang ist die Lieferzeit von Planet B?
Können wir schneller denken als unser Gehirn?
Wie fälscht man Studien wissenschaftlich korrekt?
Sind Kamele Impfgegner?
Wie kommt man eigentlich auf was drauf?
Wie überprüft man, ob es stimmt?
Dürfen sich Sternschnuppen etwas wünschen, wenn sie einen Menschen sehen?
Und: Was soll ein Fisch machen, wenn sein Flussbett auf Wasserader steht?
Mit DIY-Sauerstoffkatastrophe, illegalem Glücksspiel, Stadionrock mit Blockflöte, Flammenhölle für Anfänger und on stage Gehirnwäsche.
Denn Wissenschaft ist das, was auch dann gilt, wenn man nicht dran glaubt.

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Sonntag, 18.06.
19:30
Österreich Premiere
Aurel Mertz
Flawless

Ein paar Monate vor der Apokalypse möchte Aurel nochmal auf Tour gehen, um von Pferden über Probleme bis Privates alles zu verhandeln, was in diesen letzten Jahren der Menschheitsgeschichte die Adrenalinpumpen angeschmissen hat. Das wird Stand Up Comedy - also egal, mit welcher Laune ihr kommt, ihr geht mit einer anderen. Deshalb steigt in eure mentalen Lamborghinis und kommt rangeballert ihr wundervollen flawless people.

Aurel Mertz [au're:l mɛrts] ist Comedian, Moderator, Podcaster und Schauspieler. Geboren und aufgewachsen in Stuttgart, zog er zum Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften nach Wien und Istanbul und letztendlich nach Berlin.
2013 wurde er von Frank Elstner entdeckt und absolvierte dessen Masterclass. Eigenen Angaben zufolge wurde ihm dort ein halbes Jahr lang von renommierten Journalist*innen und Moderator*innen erzählt, wie aufregend ihr Leben sei und die Möglichkeit gegeben, eigene Formate zu entwickeln. Mit der Comedy im Herzen entwickelte Aurel zunächst seine erste eigene Late Night Show Boomarama, die von 2016-2018 auf Tele5 zu sehen war und arbeitet seitdem unter anderem für Sender wie ProSieben und ZDFneo, erhält Engagements als Schauspieler für Film und TV und steht als Stand-up-Comedian auf den Bühnen des Landes.
Vor allem in den sozialen Medien sorgt er mit seinem oftmals politischen und sozialkritischen Diskurs immer wieder für zündenden Gesprächsstoff, indem er seine Finger tief in die Wunden unserer Gesellschaft legt – stets mit einem satirischen Augenzwinkern.
Seit 2019 ist er das Gesicht und Co-Autor des funk-Formats Aurel Original, einer von verschiedenen deutschen Innenministern als staatszersetzend bezeichneten Comedyshow, die sich in den Medien einen Namen für ihre lustigen, aber auch gesellschaftskritischen Clips gemacht hat.

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