19. Jänner 2022 - 31. Jänner 2022

Alle Termine

Mittwoch, 19.01.
19:30
Lisa Eckhart
Die Vorteile des Lasters - ungenierte Sonderausgabe

Lisa Eckhart öffnet ihr Nähkästchen. Wie aus der Büchse der Pandora strömen daraus alle Laster, aber auch ein Funken Hoffnung. Das Kultprogramm in einer ungenierten Sonderausgabe sowie Lisa Eckhart in neuer Lingerie. Denn das Auge denkt mit.

Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen und Ablässe galten als das perfekte Last-Minute Geschenk. Doch plötzlich hieß es: Gott ist tot. Das Testament wurde verlesen. Alle Menschen seien von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.

Homepage von Lisa Eckhart

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 29,50 VVK Kat 2: € 22,50
Donnerstag, 20.01.
19:30
Lisa Eckhart
Die Vorteile des Lasters - ungenierte Sonderausgabe

Lisa Eckhart öffnet ihr Nähkästchen. Wie aus der Büchse der Pandora strömen daraus alle Laster, aber auch ein Funken Hoffnung. Das Kultprogramm in einer ungenierten Sonderausgabe sowie Lisa Eckhart in neuer Lingerie. Denn das Auge denkt mit.

Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen und Ablässe galten als das perfekte Last-Minute Geschenk. Doch plötzlich hieß es: Gott ist tot. Das Testament wurde verlesen. Alle Menschen seien von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.

Homepage von Lisa Eckhart

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 29,50 VVK Kat 2: € 22,50
Freitag, 21.01.
19:30
Thomas Maurer
Zeitgenosse aus Leidenschaft

Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weissweintemperatur stellen.
Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hin kommen.
Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen.
Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat.
Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei.
Und Sachen, an denen man eh nicht vorbei kommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen. Dann ist es weniger fad.

Homepage von Thomas Maurer

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Samstag, 22.01.
19:30
Thomas Maurer
Zeitgenosse aus Leidenschaft

Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weissweintemperatur stellen.
Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hin kommen.
Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen.
Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat.
Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei.
Und Sachen, an denen man eh nicht vorbei kommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen. Dann ist es weniger fad.

Homepage von Thomas Maurer

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Sonntag, 23.01.
11:00
Matinee ohne Pause
Florian Klenk & Florian Scheuba
Sag du, Florian...
Das Haus und die Kassa öffnen um 10:00!

Ein Talk 

Der Investigativ-Journalist und der Investigativ-Kabarettist in einem gemeinsamen Gespräch über die politische Realität unseres Landes. Scheuba und Klenk lassen pointiert die größten Korruptionsskandale der letzten Jahre Revue passieren, entdecken dabei überraschende Verbindungen, absurde Zusammenhänge und merkwürdige Zufälle.
Und zeigen auf, warum man hierzulande oftmals mit einem Geständnis am Besten davonkommt.

Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter, wurde bereits mehrfach für seine journalistische Aufdeckungsarbeit ausgezeichnet. Bekannt ist er für seinen investigativen Journalismus zum Thema Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Menschenhandel und Missstände im Justiz- und Polizeiapparat.

Florian Scheuba ist mehrfach preisgekrönt und seit vielen Jahren als Kabarettist, Autor und Schauspieler bekannter und erfolgreicher Satiriker. In der Form des investigativen Kabaretts beschäftigt er sich in seinen Programmen, Kolumnen und Büchern seit Jahren mit der österreichischen Gesellschaft, Politik und Realität.

Homepage von Florian Scheuba

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Sonntag, 23.01.
19:30
Christoph Fritz
Das Jüngste Gesicht
Verschobene Veranstaltung von 24.4.2021 auf 23.1.2022 um 19:30! Bereits gekaufte Karten für 24.4.21 (9.11.20 oder 2.5.20) behalten die Gültigkeit für 23.1.2022 um 19:30.

Österreichischer Kabarettpreis 2018!

„Wunderbar lakonisch, scheinbar naiv, und doch voll hinterfotzigem Witz“ (Ö1) – In einem Feuerwerk der pointierten Hoffnungslosigkeit gewährt Christoph Fritz Einblicke in seine Lebensgeschichte und Gedankenwelt.

Alles begann in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der Veganismus als Einstiegsdroge zur Homosexualität gilt. Seine Kindheit war geprägt von exzessivem Graben und sein Erwachsensein von irgendetwas Anderem. Das seinem Alter hinterher hinkende Gesicht der ständige Begleiter. Schlussendlich schafft er es sogar, den Bogen soweit in die Gegenwart zu spannen, dass der Pfeil der Wahrheit die Herzen der Zuschauer durchdringt und ihn blutüberströmt auf der Bühne zurücklässt. Oder auch nicht. Was bleibt ist nichts weiter als die absolute Erkenntnis: Christoph Fritz ist DAS JÜNGSTE GESICHT.

Regie: Vitus Wieser

„Schwarzer Humor in Perfektion. Ein großartiges Debüt.” – Falter

„Bitterböse Satire mit Babyface-Bonus“ – Wiener Zeitung

„Ein Schwarzmagier des Humors“ – Kleine Zeitung

„Hat's faustdick hinter den Ohren” – Kurier

„Ein großes Talent” – Die Presse

„Dieser unscheinbare junge Mann macht das vielleicht schwärzeste und pointierteste Kabarett der nächsten Zukunft“ – ORF

Homepage von Christoph Fritz

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 22,50 VVK Kat 2: € 18,50
Montag, 24.01.
19:30
Gery Seidl
HOCHTiEF
VERSCHOBEN auf 16.4.2022 um 19:30. Gekaufte Karten behalten die Gültigkeit für den Ersatztermin am 16.4.2022 um 19:30.

Hoch und Tief - lasst uns surfen auf den Wellen des Lebens! Nun, wer möchte nicht pathetisch werden, in der Welt der „Besten aller Zeiten“... Bleibt auch die Suppe dünn, wir löffeln sie brav. Tagein. Tagaus. Steckt doch in jedem von uns ein tapferer kleiner Don Quijote, der mit dem Rasierbecken am Kopf mutig die Alltagsarena betritt. Nur sind unsere Windmühlen längst digitalisiert, sprechen mit uns in 0 und 1. Und abends, wenn wir erschöpft in die Federn sinken, kauen wir nach dem Gutenachtgebet noch die ToDo-Listen für den nächsten Tag durch. Nie is nix. Doch Hoch und Tief ist immer nur der Blickwinkel, denn bei allem Laufen zählen am Ende des Lebens nur die Momente, in denen wir glücklich sind. So danke ich für mein halbvolles Glas. Prost.

Homepage von Gery Seidl

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Verschoben
Montag, 24.01.
19:30
Premiere
Ali Mahlodji
Zukunft ist JETZT!

In einer von Unsicherheiten geprägten und von Rückschlägen gebeutelten Welt, braucht es Lichtblicke, die uns wieder an das glauben lassen, was uns immer schon ausgemacht hat. Nämlich, dass wir Wesen sind, die sich immer nach vorne entwickelt haben und mit jeder Krise gewachsen sind.
Die Zukunft ist besser als ihr Ruf, wenn wir lernen uns auf das zu besinnen, was uns ausmacht und wo unsere Chancen liegen.
Ali Mahlodji weiß wie. Einst ein Fehler im System, ist er heute Inspiration und Motivation für alle Menschen, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen.
Der gebürtige Perser verbindet Wiener Schmäh mit RealTalk und ansteckendem Optimismus und zeigt auf, wie das gelingende Leben für uns alle möglich wird.
Ein bewegendes, lustiges und berührendes Programm über die Kraft der inneren Stimme, der Stärke unseres Umfelds und der Reise zu uns selbst, bei der wir erkennen, wie groß wir wirklich sind.
"Ali Mahlodji bereitet die nächsten Generationen auf Jobs vor, die es noch nicht gibt.", Financial Times

"10% unserer Tickets gehen an Menschen, die sich kein Ticket leisten können, an Jugendliche und an Pflegekräfte. Weitere Informationen dazu findet Ihr auf www.ali.do." (Ali Mahlodji)

Homepage von Ali Mahlodji

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

 

Alle Termine
Ausverkauft
Dienstag, 25.01.
19:30
Gery Seidl
HOCHTiEF
VERSCHOBEN auf 17.4.2022 um 19:30. Gekaufte Karten behalten die Gültigkeit für den Ersatztermin am 17.4.2022 um 19:30.

Hoch und Tief - lasst uns surfen auf den Wellen des Lebens! Nun, wer möchte nicht pathetisch werden, in der Welt der „Besten aller Zeiten“... Bleibt auch die Suppe dünn, wir löffeln sie brav. Tagein. Tagaus. Steckt doch in jedem von uns ein tapferer kleiner Don Quijote, der mit dem Rasierbecken am Kopf mutig die Alltagsarena betritt. Nur sind unsere Windmühlen längst digitalisiert, sprechen mit uns in 0 und 1. Und abends, wenn wir erschöpft in die Federn sinken, kauen wir nach dem Gutenachtgebet noch die ToDo-Listen für den nächsten Tag durch. Nie is nix. Doch Hoch und Tief ist immer nur der Blickwinkel, denn bei allem Laufen zählen am Ende des Lebens nur die Momente, in denen wir glücklich sind. So danke ich für mein halbvolles Glas. Prost.

Homepage von Gery Seidl

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Verschoben
Mittwoch, 26.01.
19:30
Premiere
Christof Spörk
Dahaam

& das Große Don Alberto Lovison-Orchester
Ob dahaam oder dahoam oder daheim. Geschenkt. Dahaam kann man sich himmlisch entspannen. Dahaam kann aber auch die Hölle sein. Dahaam schmeckts am besten.
Oder doch nur halb so gut wie beim Wirtn ums Eck. Dahaam ist immer was los. Außer wir schauen fern. Dahaam geht es richtig ab. Oder ziemlich daneben. Dahaam ist alles blitzsauber. Oder komplett durcheinander. Dahaam lernen wir gehen und fallen, spielen und betrügen, lieben und lügen. Dahaam schaffen wir an. Und Amazon alles her.
Dahaam ist alles privat. Und doch immer hochpolitisch. Dahaam ist globaler Klimawandel im Bonsaimodus. Dahaam wabbert ein chinesisches Plastikmeer durchs Kinderzimmer.
Dahaam ist alles anders und vieles gleich. Und rundherum ist Österreich. Und damit „Dahaam“ nicht zu österreichisch wird, lässt sich Christof Spörk erstmals vom passionierten Schlagzeuger und schlagfertigen Bassisten Alberto Lovison begleiten. Der ist übrigens in Italien dahaam.
Und wer jetzt immer noch nicht weiß, wie das Programm heißt, der soll bitte dahaam bleiben!

Regie: Gabi Rothmüller

Homepage von Christof Spörk

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 24,50 VVK Kat 2: € 19,50
Donnerstag, 27.01.
19:30
Rolf Miller
OBACHT MILLER
Verschobene Veranstaltung von 23.1.2021 auf 27.1.2022 um 19:30! Bereits gekaufte Karten für 23.1.2021 behalten die Gültigkeit für 27.1.2022 um 19:30.

Se return of se normal one
Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: OBACHT MILLER - das neue Programm von Rolf Miller. Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken.... „Ball flach halten, kein Problem...ganz ruhig“, „alles schlimmer äh... wie sich‘s anhört...“ wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben. Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt. Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte. Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen, „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“ - oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natürlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex). Sie: „Und was ist wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl. Trefflicher als ein Fan auf Facebook: „Was für ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“ kann man es nicht formulieren. Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“ Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur einen endlich einen Namen zu geben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Homepage von Rolf Miller

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 24,50 VVK Kat 2: € 19,50
Freitag, 28.01.
19:30
Thomas Maurer
Zeitgenosse aus Leidenschaft

Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weissweintemperatur stellen.
Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hin kommen.
Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen.
Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat.
Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei.
Und Sachen, an denen man eh nicht vorbei kommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen. Dann ist es weniger fad.

Homepage von Thomas Maurer

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Samstag, 29.01.
19:30
Thomas Maurer
Zeitgenosse aus Leidenschaft

Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weissweintemperatur stellen.
Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hin kommen.
Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen.
Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat.
Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei.
Und Sachen, an denen man eh nicht vorbei kommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen. Dann ist es weniger fad.

Homepage von Thomas Maurer

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Sonntag, 30.01.
11:00
Matinee ohne Pause
Klaus Eckel
Ich werde das Gefühl nicht los

Kennen Sie auch diese Liebe, die man empfindet, wenn auf der Autobahn ein hupender Porsche Cayenne hinten auffährt? Diese Zufriedenheit, wenn Sie nackt vor dem Spiegel stehen und dabei die Muskeln nicht anspannen? Diese Panik, dass die Pubertät Ihrer Tochter vielleicht vorbei sein könnte? Diese Sehnsucht, den eigenen Eltern endlich ähnlicher zu werden? Dieses Bedauern, wenn Ihr Partner bei Monopoly genau auf das Feld fährt, auf dem Sie gerade ein Hotel gebaut haben? Diese Hoffnung, dass der Brief, den Sie gerade öffnen, vom Finanzamt ist? Diese Vorfreude, wenn der Chef einen Witz erzählt? Diese Zuversicht, wenn Sie dem amerikanischen Präsidenten bei einer Rede zuhören? Diese Sorge, dass Sie am Sterbebett bereuen könnten, viel zu wenig Zeit auf Facebook, Twitter und Instagram verbracht zu haben? Falls Sie diese Gefühle nicht kennen, dann sind Sie bei Klaus Eckel richtig. Falls schon, dann auch.

Homepage von Klaus Eckel

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Ausverkauft
Sonntag, 30.01.
19:30
Manuel Rubey
GOLDFISCH

Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination. Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen. So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen.

Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen.

Ist Ihnen das alles zu wenig lustig? Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht. Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir. Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern.

Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen.

Regie: Rupert Lehofer (Theater im Bahnhof Graz) 

Homepage von Manuel Rubey

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 27,50 VVK Kat 2: € 22,50
Montag, 31.01.
19:30
Wiener Comedian Harmonists
Ein Freund ein guter Freund

Freuen Sie sich auf ein Konzert der besonderen Art!

Sie singen, sie swingen, sie unterhalten ihr Publikum - von bekannten Melodien aus den swingenden 20er und 30er Jahren, zu coolen Jazznummern über ironische Wienerlieder bis zu Neuinterpretationen von Opernklassikern. Den fünf Herren des Staatsopernchors - zwei Tenöre, zwei Baritone und ein Bass - und ihrem Pianisten gelingt es mit einer großen Portion „Wiener Schmäh“, viel Leichtigkeit und einer Prise Humor ihre Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder aufs Neue zu begeistern. Sie entführen mit ihren grandiosen Interpretationen in die glitzernde Welt der Varietés und Bühnenshows des vergangenen Jahrhunderts und lassen die Welt der originalen Comedian Harmonists lebendig werden. Da trifft sich die Familie Kraus und fragt sich, was Daisy heut so macht, da funkeln die Stars & Stripes, wenn die Gitarren aufspielen, und man stellt in bester Stimmung erfreut fest, was es für eine wunderbare Welt doch ist. 

Von „Veronika, der Lenz ist da“ bis zu Cole Porter, von „Ali Baba“ bis hin zu Giacomo Puccini bleibt in dieser Bühnenshow kein Wunsch offen und für gute Unterhaltung auf höchstem musikalischen Niveau ist gesorgt.

Homepage von Wiener Comedian Harmonists

Sicherheitsinformationen für Ihren Besuch im STADTSAAL

Alle Termine
Bestellen VVK Kat 1: € 29,50 VVK Kat 2: € 24,50