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Alex Kristan

Ich bin... eigentlich alle und das sind einige

Ja, es sind einige hier drin in mir. Jeder mit einem eigenen, gut möblierten Zimmer in meinem Hirn – und einer Liveschaltung zu den Stimmbändern. Meinem Verständnis nach ist eine Parodie die Huldigung einer Persönlichkeit mit unverkennbarem Charakter – wie eine Karikatur, der Stimme verliehen wird. Ohne charismatische Persönlichkeiten mit hoher Medienpräsenz wäre der Parodist beschäftigungslos. Parodie ist und soll nicht alles sein. Sie ist die Sonderprüfung auf sensiblem Terrain, muss akustisch treffen, aber auch die Person durch das, was und vor allem wie sie es sagt, unverkennbar wiedererkennbar machen. Und dabei immer oberhalb der Gürtellinie bleiben. Ebenso wichtig sind die flotten Verbindungsetappen mit Wortwitz und leichtfüßiger Verführung zum Lachen, bei denen die unsichtbaren Fäden zwischen Publikum und Bühne geknüpft und geflochten werden. Menschen zum Lachen zu bringen ist schwierig, sie damit nicht aufhören zu lassen noch ungleich schwerer. Und beides zusammen sind die Einbrennsuppe und das Salz des Comedians. Die Feinheiten der unterschiedlichen Charaktere und individuellen Wesenszüge der Menschen herauszufiltern, macht mir unglaublichen Spaß. Das daraus gewonnene Destillat ist das, was ich gerne - humoristisch bzw. satirisch aufbereitet - weitervermitteln möchte. Auf Szenen und Erlebnisse reagiere ich wie ein Seismograph und Geigerzähler zugleich. Es sind die feinen Erschütterungen und Ausstrahlungen des Alltags, die am Ende gut vertikutiert zu Inhalten meiner Programme werden. Egal, ob als öffentliches Kabarettprogramm oder als Basis für meine kundengerecht maßgeschneiderten Einzelstücke. Wichtig ist mir der Mix aus Pointen zum Schmunzeln, herzhaften Lachen und dem Nachsickern auf dem Heimweg oder in den Tagen danach. Humor in all seinen Spektralfarben und Facetten ist und bleibt der beste Weg zu Herz und Hirn des Publikums. 

Allen Unsinns Anfang oder der Weg zum Parodisten und Comedian

Welcher Sinn ist der wichtigste? Egal. Der unterhaltsamste ist in jedem Fall der Unsinn. Mit genau dem von der Natur großzügig ausgestattet war die Schulzeit mit einer gewissen Grundentspannung zu bewältigen – obwohl die mitleidenden Erwachsenen sie nicht vollständig geteilt haben. In der Pause Lehrer zu parodieren war auf den ersten Blick zugegebenermaßen auch nicht leicht als Businessplan fürs spätere Leben zu erkennen. Etwas ernstere Kommunikation wurde dann an der Werbeakademie Wien gelehrt Lockerer war dagegen der erste Job bei Fiat Österreich als Brand-Manager der Marke Lancia.Danach ging es für zwei Jahre in die Formel 1, wo ich zwar kein freies Cockpit ergattern konnte, dafür aber einen Job als Reporter für diverse österreichische Privatradiosender. Dort lernte ich auch die Motorsportlegenden Heinz Prüller, Niki Lauda und Gerhard Berger kennen und – sie mögen’s mir verzeihen – konnte nebenbei ihre Charaktere und Sprechweisen studieren. Zusätzlich hat sich auch noch eine einjährige Sprecherausbildung unterbringen lassen und nach einem kurzen Gastspiel beim öffentlich-rechtlichen Radio, bei welchem ich erstmals die Gelegenheit bekam, mein Talent einer breiteren Öffentlichkeit darzubieten, wagte ich 2003 schließlich den Sprung ins kühle Nass der Selbstständigkeit als Comedian. So hat der kontrollierte Unsinn schließlich Gestalt angenommen – nämlich meine.

Was Andere über mich sagen:

Andreas Herzog: "Ich war in seiner Vorstellung und habe von Anfang bis zum Ende durchgelacht!“

Heinz Prüller: “Was Alex macht, ist unglaublich und einzigartig“

Helmut A.Gansterer: “Große Bewunderung für seine Stimm-Mimik und seinen schnellen Geist“

Tageszeitung Österreich: „Der Parodie King“

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