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Georg Schramm

Georg Schramm ist Jahrgang 1949, geboren in Bad Homburg. Bislang entstanden sechs Soloprogramme und die Mitwirkung an verschiedenen Projekten mit Kollegen wie Andreas Giebel, Matthias Deutschmann oder Rainer Pause.
An den frühen Bühnenprogrammen wirkte die Konstanzerin Hilde Schneider als Regisseurin und Co-Autorin mit. Der Kabarettist Rainer Pause tat dies bei "Thomas Bernhard hätte geschossen". Der Quereinsteiger Schramm stellt seine Bühnenprogramme als dramaturgisch dicht geknüpfte Stücke vor, in denen er authentisch nachgezeichnete Figuren sprechen lässt. Sein Bühnenpersonal sind entlarvende Charakterstudien, sein hintergründig-kompromissloser Witz trägt seinem Ruf, einer, wenn nicht der schärfste deutschsprachige Kabarettist zu sein, nachhaltig bei. Seine bekanntesten Figuren sind der renitente Rentner Lothar Dombrowski, der hessische Sozialdemokrat August und Oberstleutnant Sanftleben. Georg Schramm wurde mit nahezu allen namhaften Kabarettpreisen des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet, darunter der Deutsche Kleinkunstpreis, der Salzburger Stier und der Schweizer Kabarettpreis Cornichon. Einem breiten Publikum wurde er aber vor allem durch sein langjähriges Engagement im ARD Scheibenwischer bekannt, den er 2006 aus inhaltlichen und konzeptionellen Differenzen verließ. Seit Januar 2007 setzt er für das ZDF mit seinem Kollegen Urban Priol einmal monatlich live das gemeinsame Konzept der viel beachteten Politsatire Neues aus der Anstalt um. Georg Schramm und Urban Priol wurden dafür mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007 ausgezeichnet.

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Programme von Georg Schramm:

MEISTER YODAS ENDE - Über die Zweckentfremdung der Demenz