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Garish

 
GARISH - das ist hierzulande schon fast so etwas wie eine Markenbezeichnung geworden. Mit sprachlich wie musikalisch ungewöhnlichen Werken hat sich die Band ihr eigenes Universum gezimmert, den Pop-Begriff bis zum Anschlag ausgereizt und sich auf diesem Weg nachhaltig unter die bemerkenswertesten Erscheinungen im hiesigen Musikgeschäft eingereiht. Seit den Anfängen in den späten Neunzigern hat die Band ein mittlerweile dichtes wie breites Oeuvre geschaffen und nach einhelliger Meinung mit dem vielgepriesenen Album „Wenn dir das meine Liebe nicht beweist“ (2010) die Krone aufgesetzt. Die Direktheit und Erdigkeit, das Portfolio eingesetzter Instrumente (von der Zieharmonika bis zur Mandoline) – all das hat Publikum wie Kritiker reihenweise die Hüte ziehen lassen. Nicht ohne „Folgen“: Im letzten Jahr luden etwa Element Of Crime die Band zu einem gemeinsamen Abend auf die Bühne des Burgtheaters ein. Und dass ihre außergewöhnliche Musik auch sprachlichen Grenzen zu sprengen weiß, zeigt die jüngste Einladung zum renommierten Spot Festival in Dänemark, wo die Band Anfang Mai gastiert.
 
In den vergangenen Monaten standen zahlreiche Nebenprojekte am Stundenplan der Gruppe: Thomas Jarmer hat Elisabeth Scharangs „Vielleicht in einem anderen Leben“ vertont, Markus Perner schlagzeugt nunmehr auch beim deutschen Popbarden Thees Uhlmann, Julian Schneeberger ist eines der gebrochenen Herzen bei Bo Candy & His Broken Hearts, Kurt Grath Mitglied des Haydn-Orchesters und Christoph Jarmer hat zuletzt sein zweites Soloalbum unter dem Namen „Esteban´s“ fertig gestellt und harrt dessen Veröffentlichung im Sommer. Im Jahr 2012 aber, nach einer einjährigen Pause, kommt das Fünfgespann endlich auch wieder mit seiner eigentlichen Bestimmung zusammen – in den Proberaum, ins Studio und natürlich auf die Bühne.
 
GARISH
Thomas Jarmer – voc, Akkordeon
Christoph Jarmer – git
Julian Schneeberger – git
Kurt Grath – b
Markus Perner - dr

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