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STADTSAAL SAMT UNTERGRUND

APPARAT plays Krieg & Frieden

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Im Frühling letzten Jahres stellte Sascha Ring a.k.a. Apparat sich einem ganz neuen Betätigungsfeld: dem Theater. Der Regisseur Sebastian Hartmann, der als einer der großen Innovatoren des deutschsprachigen Gegenwartstheaters gilt, lud ihn ein, an einem Mammut-Projekt mitzuarbeiten: Tolstois „Krieg und Frieden“ sollte für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen als Theaterstück umgesetzt werden. Eigentlich sollte das Projekt mit der letzten Aufführung abgeschlossen sein. Eine Veröffentlichung war nicht geplant. Sascha Ring und die anderen Musiker, der Cellist Philipp Timm und Violinist Christoph Hartmann, fanden, dass das Material noch nicht ausgeschöpft sei: „Auch weil es im Fluss entstanden ist, sich ständig verändert hat. Da ist immer eine Frische drin geblieben.“ Wunderschöne Motive tauchten in der Inszenierung nur für ein paar Sekunden auf. So ging das Trio für eine Woche ins Studio und ließ sich treiben: „Dort hat das Material noch mal einen Twist bekommen, hin zu einem Stück Musik. Diese Aufnahmen habe ich dann überall, wo ich gerade war – zu Hause, im Hotelzimmer, im Flugzeug – aufgeräumt. Mit dem absoluten Verbot da komplett wahnsinnig zu werden mit Edits. Ich wollte nämlich nicht, dass die Platte anstrengend wird. Jede Platte kippt irgendwann und wird zu Arbeit: Mit der Euphorie, dass man so viel Neues erschafft, ist es irgendwann vorbei und man merkt, dass man vor einer riesen Baustelle steht. Das habe ich hier vermieden.“ „Krieg und Frieden“ ist kein Soundtrack, der bei aller Schönheit doch nur Teil eines umfassenderen Werks ist. So ist Sascha auch mit diesem Album wieder eine Punktlandung gelungen: ein Trip voller wunderschöner Apparat-Momente auf einer anderen Bühne. Erscheinungsdatum: 15.2.2013

Album Stream „Krieg und Frieden“
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