© Ingo Pertramer
Ein Abend für Gläubige, Agnostiker, Atheisten und alle, die es noch werden wollen.
Es ist das vierte Kabarett-Programm, in dem er auf der Bühne zu sehen ist, aber zum ersten Mal solo, zum ersten Mal ist Robert Palfrader „Allein“.
In seinem ersten Solo-Programm erzählt er, was ihn vom katholischen Klosterschüler zum Atheisten gemacht hat und warum ihm Religion - auch heute noch - trotzdem wichtig ist.
Er weiß jetzt alles über sein Genmaterial, sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits. Und was das mit seiner Fan-Post zu tun hat. Und dass das vielleicht ein bisserl mehr ist, als er eigentlich wissen wollte. Er führt Gespräche mit einem Krankenhauskeim, einem polnischen Anthropologen, einem Bettler, einem Partygast, seinem Ur-Großvater und Gott. Über Schopenhauer, genetische Disposition, Integration, intelligentes Design, Bitcoin, Homöopathie, Feng Shui, den freien Willen und warum Jamaica eines der wenigen Länder ist, welches noch nie einen Angriffskrieg geführt hat.
Und warum Atheisten auch nicht so super sind.
Und einen Vorschlag hat er auch noch. Ganz am Schluss. Damit wir alle nicht mehr so allein sind.
Nicht unbedingt sein letzter Wille, aber definitiv sein neues Comedy Solo-Programm. Könnte sein, dass es etwas bei Robert Palfrader zu erben gibt. Seine pointierten Betrachtungen und Überlegungen beispielsweise zu allem was man wissen muss, damit man in Frieden ruhen kann aber trotzdem noch laut und deutlich gehört wird. Das Ganze präsentiert mit hinreißend schauspielerischer Wucht und Eleganz.
© Ingo Pertramer